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Butter Chicken (Murgh Makhani) – Indisches Hähnchencurry mit cremiger Tomatensauce


 

Butter Chicken (Murgh Makhani) – Indisches Hähnchencurry mit cremiger Tomatensauce

Butter Chicken, im Original „Murgh Makhani“ genannt, ist eines der beliebtesten Gerichte der nordindischen Küche – nicht nur auf dem Subkontinent, sondern weltweit. Es vereint zart mariniertes Hähnchenfleisch mit einer milden, cremigen Tomatensauce, die durch ihre buttrige Textur und feine Gewürznote begeistert.

Ob für ein gemütliches Familienessen oder ein kulinarisches Highlight für Gäste – dieses Gericht ist ein Garant für zufriedene Gesichter. Die Kombination aus aromatischen Gewürzen, Joghurtmarinade und samtiger Sauce macht Butter Chicken zu einem absoluten Wohlfühlgericht, das mit Reis oder Naanbrot serviert immer überzeugt.


🧾 Zutatenliste (für 4 Personen)

Für das marinierte Hähnchen:

  • 600 g Hähnchenbrustfilet oder Hähnchenschenkel, ohne Haut, in Stücke geschnitten

  • 150 g Naturjoghurt (alternativ: griechischer Joghurt für mehr Cremigkeit)

  • 1 TL Kurkuma

  • 1 TL Garam Masala

  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel

  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)

  • 1 TL Ingwerpulver oder 1 TL frischer Ingwer, gerieben

  • 1 TL Salz

  • 1 EL Zitronensaft oder Limettensaft

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Für die Sauce:

  • 3 EL Butter oder Ghee

  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt

  • 2 Knoblauchzehen, gehackt

  • 1 EL frischer Ingwer, gerieben

  • 2 TL Garam Masala

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • 1 TL Paprikapulver

  • ½ TL Zimt

  • 1 Prise Chilipulver (nach Geschmack)

  • 400 g stückige Tomaten (aus der Dose oder frisch püriert)

  • 100 ml Sahne (Alternative: Kokosmilch oder pflanzliche Sahne)

  • 1 TL Zucker (optional)

  • Salz nach Geschmack

  • Frischer Koriander zum Garnieren


🌱 Zutatenalternativen:

  • Vegetarisch/Vegan: Statt Hähnchen können Tofu, Jackfruit oder Kichererbsen verwendet werden. Joghurt und Sahne durch pflanzliche Alternativen (z. B. Soja- oder Kokosjoghurt, Hafersahne) ersetzen.

  • Scharf oder mild: Wer es schärfer mag, kann Chiliflocken oder frische grüne Chilis hinzufügen. Für Kinder oder empfindliche Mägen einfach weniger Chili verwenden.

  • Säure: Zitronensaft kann auch durch Joghurt oder Tamarindenpaste ersetzt werden.


👨‍🍳 Zubereitung Schritt für Schritt

1. Hähnchen marinieren (am besten über Nacht)

In einer großen Schüssel Joghurt, Zitronensaft, Gewürze, Knoblauch und Ingwer gut verrühren. Die Hähnchenstücke hineingeben und alles sorgfältig vermengen. Die Schüssel abdecken und mindestens 1 Stunde, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen. So wird das Fleisch besonders zart und aromatisch.

2. Hähnchen anbraten

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das marinierte Hähnchen darin portionsweise scharf anbraten, bis es leicht gebräunt ist. Es muss nicht ganz durchgegart sein – das geschieht später in der Sauce. Beiseitestellen.

3. Sauce zubereiten

In derselben Pfanne Butter oder Ghee erhitzen. Die Zwiebeln glasig anschwitzen, dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitdünsten. Die Gewürze (Garam Masala, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zimt und ggf. Chili) einstreuen und kurz rösten, bis sie duften – das intensiviert das Aroma.

Tomaten hinzufügen, gut umrühren und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt. Mit einem Stabmixer oder im Standmixer kann die Sauce glatt püriert werden – muss aber nicht.

Anschließend die angebratenen Hähnchenteile wieder in die Sauce geben. Alles bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist und die Aromen sich verbunden haben.

Zum Schluss Sahne unterrühren, evtl. mit Salz und etwas Zucker abschmecken. Die Konsistenz der Sauce kannst du nach Wunsch mit etwas Wasser oder mehr Sahne anpassen.


🍽️ Servierideen und Tipps

  • Beilage: Klassisch wird Butter Chicken mit Basmati-Reis oder Naanbrot serviert. Auch Paratha oder Chapati passen hervorragend.

  • Koriander: Frisch gehackter Koriander gibt einen zusätzlichen Frischekick – wer ihn nicht mag, kann ihn einfach weglassen oder durch glatte Petersilie ersetzen.

  • Meal-Prep-tauglich: Das Gericht lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, da sich die Aromen noch weiter entfalten.

  • Topping-Idee: Ein Klecks Joghurt oder ein paar geröstete Cashewkerne machen das Gericht noch raffinierter.

  • Resteverwertung: Die Sauce ist so lecker, dass man sie auch zu Pasta, Gnocchi oder gebratenem Gemüse verwenden kann.


❤️ Fazit

Butter Chicken ist ein Paradebeispiel für die indische Kochkunst: aromatisch, ausgewogen gewürzt, sättigend und trotzdem überraschend mild – ein echtes Comfort Food. Mit dieser Rezeptur gelingt dir das Gericht ganz leicht zu Hause, ohne exotische Zutaten oder komplizierte Techniken. Die Marinade sorgt für ein zartes Hähnchen, die Sauce ist wunderbar cremig und aromatisch, und durch Gewürze wie Garam Masala und Kreuzkümmel wird das Gericht herrlich duftend und harmonisch.

Egal ob du dich gerade an die indische Küche herantastest oder schon ein Fan bist – dieses Butter Chicken wirst du garantiert mehr als einmal kochen wollen!

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